Sie befinden sich hier:

Aktuelle Meldungen aus dem Institut

Symposium "Die 1848er und die medizinische Wissenschaft im Aufbruch" 6.7.2018

Emil Du Bois-Reymond (1818-1896) und Ludwig Traube (1818-1876) an der Berliner Fakultät

Symposium zu Ehren des 90. Geburtstags von Prof. Dr. Gerhard Baader | Freitag, 6. Juli 2018

Emil du Bois-Reymond, Robert Remak und Ludwig Traube sind im 19. Jahrhundert Vertreter einer „goldenen Generation“ der Berliner Medizin. Sie sind - neben Rudolf Virchow, Benno Reinhardt oder Arnold Mendelssohn - zu jenen „Revoluzzern“ zu zählen, die zwischen 1845 und 1860 die Medizin als
moderne Wissenschaft begründeten. Sie alle hatten bei Johannes Müller das wissenschaftliche
/ experimentelle Arbeiten gelernt, waren in den Märzunruhen auch politisch aktiv und begründeten in den
folgenden Jahrzehnten eine eigene medizinische Lehre, wenn nicht gar – wie Emil du Bois-Reymond mit der experimentellen Elektrophysiologie – eine neue Disziplin.

Programm


Gedenkbuch für verfolgte Ärzte und Ärztinnen im Öffentlichen Gesundheitswesen erschienen

Auf der Grundlage des "Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" vom 7. April 1933 wurden jüdische und politisch missliebige Ärztinnen und Ärzte aus dem staatlichen und kommunalen Gesundheitswesen entfernt.
Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Historischen Kommission zu Berlin wurden von Susanne Doetz und Christoph Kopke die Schicksale der verfolgten Ärztinnen und Ärzte im städtischen Gesundheitswesen Berlins umfangreich recherchiert und in dem jetzt erschienenen Gedenkbuch „und dürfen das Krankenhaus nicht mehr betreten“. Der Ausschluss jüdischer und politisch unerwünschter Ärzte und Ärztinnen aus dem Berliner städtischen Gesundheitswesen 1933–1945 publiziert.

zur Datenbank


"1968" und die Medizin - 50 Jahre Klinikum Steglitz, 10.-13.10.2018

Zu ihrem 24. Symposium lädt die Deutsche Gesellschaft für Krankenhausgeschichte gemeinsam mit
dem Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der Charité nach Berlin ein. Anlass
ist das 50. Jubiläum der Eröffnung des Klinikums Steglitz (heute Charité Campus Benjamin Franklin)
im Oktober 1968.

Als Universitätskrankenhaus der 20 Jahre zuvor gegründeten Freien Universität – deren 70. Geburtstag
ebenfalls 2018 begangen wird – steht das Klinikum Steglitz im Brennpunkt der gesellschaftlichen
Umbrüche, die mit der Jahreszahl „1968“ an der Freien Universität und der Stadt Berlin, zwischen
Prag und Paris, Mỹ Lai und Memphis verbunden sind.

Programm 

Ausstellung zum Symposium 10./11. Oktober 2018


Eröffnung Erinnerungsweg REMEMBER am 16. Mai 2018, 17 Uhr

Am Campus Charité Mitte wird am 16. Mai 2018 der Erinnerungsweg REMEMBER eröffnet, der in Kooperation mit der Universität der Künste entstanden ist. Die sechs Stationen sind zugleich Orte der Information und des Innehaltens, des Gedenkens an die Opfer und Orte der künstlerischen Auseinandersetzung.

Mit seinen durch eine App und Videokunst begleiteten Gedenkskulpturen eröffnet der Erinnerungsweg REMEMBER eine künstlerische Perspektive auf die Historie. Das Künstlerteam mit Sharon Paz, Jürgen Salzmann und Karl-Heinz Stenz kreiert damit eine emotionale Erfahrung und ein lebendiges Erinnern.

Der Erinnerungsweg steht in Zusammenhang mit der Ausstellung „Der Anfang war eine feine Verschiebung in der Grundeinstellung der Ärzte“ Die Charité im Nationalsozialismus und die Gefährdungen der modernen Medizin.


Kolloquium "Forensische Psychiatrie im geteilten Berlin, 1960 – 1980", 12.2.2018

Die Veranstaltung stellt ein Forschungsprojekt vor, das ausgehend von historischen Psychiatrie-Akten der Charité die Praxis der forensisch-psychiatrischen Begutachtung im geteilten Berlin im Spannungsfeld von Institutionen, Disziplinen und Politik rekonstruiert.
Wissenschaftshistorische und zeitgeschichtliche Fragestellungen treffen auf die Erfahrungen zweier forensischer Psychiater, die in historischer Rückschau die Perspektive der praktischen Sachverständigenarbeit vertreten.
12. Februar 2018, 14 - 18 Uhr
Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin, Thielallee 71, 14195 Berlin


Symposium "Globale Krisen - globale Utopien: Robert René Kuczynski" 30.11.2017

Der Ökonom, Statistiker und Demograph Robert René Kuczynski (1876-1947) - Skizzen zu Leben und Werk eines „bürgerlichen Radikalen“ anlässlich seines 70. Todestages

Vorträge mit Podiumsdiskussion am 30. November 2017 um 18 Uhr im Kleinen Säulensaal der Zentralen Landesbibliothek Berlin, Breite Str. 36, 10178 Berlin - Programm
DFG-Projekt „Shaping Demographies“

Am 25. November 1947 verstarb Robert René Kuczynski. Zu Lebzeiten eine national wie international prominente Stimme in ökonomischen und sozialen Fragen ist die heutige Erinnerung an ihn lediglich kursorisch. In der Geschichte verschiedener Disziplinen taucht er auf, biographisch ist er zumeist jedoch allein auf seine Bedeutung als Vater von Jürgen (dem DDR-Wirtschaftshistoriker) und Ursula (der Sowjet-Spionin) reduziert.
Wer also war Robert René Kuczynski, der 1933 aus Berlin nach London floh?
Im Rahmen von vier Kurzvorträgen und einer Podiumsdiskussion werden Streiflichter auf eine vielfältige Karriere geworfen und Ansätze für eine historische Einordnung seines Wirkens gefunden.


Workshop: 50 Jahre "Klinikum Steglitz" 1968-2018, 2.11.2017

Auftakt-Workshop zum 50jährigen Jubiläum des „Klinikum Steglitz“
(Campus Benjamin Franklin der CharitéUniversitätsmedizin Berlin)
Donnerstag, 2. November 2017, 10.15 - 18.00 Uhr

Hörsaal West, Campus Benjamin Franklin, Hindenburgdamm 30, Berlin-Steglitz

zum Programm

 

 


Zurzeit gibt es keine aktuellen Veranstaltungen dieser Einrichtung.