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Aktuelle Meldungen aus dem Institut

32. Psychoanalyse-Symposium 8.3.-10.3.2019

Vom 8.3.2019 bis 10.3.2019 findet in der "Hörsaalruine" des Medizinhistorischen Museums das 32. Symposium zur Geschichte der Psychoanalyse statt.

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Bundesverdienstkreuz an Prof. Dr. phil. Gerhard Baader

Prof. Dr. phil. Gerhard Baader

Bereits am 14.9.2018 überreichte die Berliner Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat an Prof. Dr. Gerhard Baader (Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin) das Bundesverdienstkreuz. Er wird für sein Engagement für die Aufarbeitung der Rolle der Medizin im Nationalsozialismus geehrt.

"Professor Baader war entscheidend daran beteiligt, die Ende der 70er Jahre in der bundesdeutschen Gesellschaft noch sehr kontroverse Auseinandersetzung mit der Rolle der Medizin im Nationalsozialismus zum Thema des 1. Gesundheitstages zu machen und das Thema so in die akademische Lehre und Forschung hineingetragen. Daraus ist ein intensives und vor allem nachhaltiges akademisches wie außerakademisches Engagement erwachsen."
Aus der Pressemitteilung vom 14.9.2018 (https://www.berlin.de/sen/gpg/service/presse/2018/pressemitteilung.739343.php

"1968" und die Medizin - 50 Jahre Klinikum Steglitz, 10.-13.10.2018

Zu ihrem 24. Symposium lädt die Deutsche Gesellschaft für Krankenhausgeschichte gemeinsam mit
dem Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der Charité nach Berlin ein. Anlass
ist das 50. Jubiläum der Eröffnung des Klinikums Steglitz (heute Charité Campus Benjamin Franklin)
im Oktober 1968.

Als Universitätskrankenhaus der 20 Jahre zuvor gegründeten Freien Universität – deren 70. Geburtstag
ebenfalls 2018 begangen wird – steht das Klinikum Steglitz im Brennpunkt der gesellschaftlichen
Umbrüche, die mit der Jahreszahl „1968“ an der Freien Universität und der Stadt Berlin, zwischen
Prag und Paris, Mỹ Lai und Memphis verbunden sind.

Programm 

Ausstellung zum Symposium 10./11. Oktober 2018


Gedenkbuch für verfolgte Ärzte und Ärztinnen im Öffentlichen Gesundheitswesen erschienen

Auf der Grundlage des "Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" vom 7. April 1933 wurden jüdische und politisch missliebige Ärztinnen und Ärzte aus dem staatlichen und kommunalen Gesundheitswesen entfernt.
Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Historischen Kommission zu Berlin wurden von Susanne Doetz und Christoph Kopke die Schicksale der verfolgten Ärztinnen und Ärzte im städtischen Gesundheitswesen Berlins umfangreich recherchiert und in dem jetzt erschienenen Gedenkbuch „und dürfen das Krankenhaus nicht mehr betreten“. Der Ausschluss jüdischer und politisch unerwünschter Ärzte und Ärztinnen aus dem Berliner städtischen Gesundheitswesen 1933–1945 publiziert.

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Symposium "Die 1848er und die medizinische Wissenschaft im Aufbruch" 6.7.2018

Emil Du Bois-Reymond (1818-1896) und Ludwig Traube (1818-1876) an der Berliner Fakultät

Symposium zu Ehren des 90. Geburtstags von Prof. Dr. Gerhard Baader | Freitag, 6. Juli 2018

Emil du Bois-Reymond, Robert Remak und Ludwig Traube sind im 19. Jahrhundert Vertreter einer „goldenen Generation“ der Berliner Medizin. Sie sind - neben Rudolf Virchow, Benno Reinhardt oder Arnold Mendelssohn - zu jenen „Revoluzzern“ zu zählen, die zwischen 1845 und 1860 die Medizin als
moderne Wissenschaft begründeten. Sie alle hatten bei Johannes Müller das wissenschaftliche
/ experimentelle Arbeiten gelernt, waren in den Märzunruhen auch politisch aktiv und begründeten in den
folgenden Jahrzehnten eine eigene medizinische Lehre, wenn nicht gar – wie Emil du Bois-Reymond mit der experimentellen Elektrophysiologie – eine neue Disziplin.

Programm


Eröffnung Erinnerungsweg REMEMBER am 16. Mai 2018, 17 Uhr

Am Campus Charité Mitte wird am 16. Mai 2018 der Erinnerungsweg REMEMBER eröffnet, der in Kooperation mit der Universität der Künste entstanden ist. Die sechs Stationen sind zugleich Orte der Information und des Innehaltens, des Gedenkens an die Opfer und Orte der künstlerischen Auseinandersetzung.

Mit seinen durch eine App und Videokunst begleiteten Gedenkskulpturen eröffnet der Erinnerungsweg REMEMBER eine künstlerische Perspektive auf die Historie. Das Künstlerteam mit Sharon Paz, Jürgen Salzmann und Karl-Heinz Stenz kreiert damit eine emotionale Erfahrung und ein lebendiges Erinnern.

Der Erinnerungsweg steht in Zusammenhang mit der Ausstellung „Der Anfang war eine feine Verschiebung in der Grundeinstellung der Ärzte“ Die Charité im Nationalsozialismus und die Gefährdungen der modernen Medizin.


Kolloquium "Forensische Psychiatrie im geteilten Berlin, 1960 – 1980", 12.2.2018

Die Veranstaltung stellt ein Forschungsprojekt vor, das ausgehend von historischen Psychiatrie-Akten der Charité die Praxis der forensisch-psychiatrischen Begutachtung im geteilten Berlin im Spannungsfeld von Institutionen, Disziplinen und Politik rekonstruiert.
Wissenschaftshistorische und zeitgeschichtliche Fragestellungen treffen auf die Erfahrungen zweier forensischer Psychiater, die in historischer Rückschau die Perspektive der praktischen Sachverständigenarbeit vertreten.
12. Februar 2018, 14 - 18 Uhr
Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin, Thielallee 71, 14195 Berlin


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