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Aktuelles aus dem Institut

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Aktuelle Meldungen aus dem Institut

3.3.-5.3.2023 | 36. Psychoanalyse-Symposium

Vom 3.3.2023 bis 5.3.2023 findet das 36. Symposium zur Geschichte der Psychoanalyse statt.

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Kolloquium zur Medizingeschichte WS 2022/23: "Health Beyond Medicine"

Coordinated by Dora Vargha (HU), Lara Keuck (MPIWG), and Birgit Nemec (IGMEM).
Participation is open to all. Registration information at https://mpiwg-berlin.mpg.de/research/projects/health-beyond-medicine

Programme


Stellenausschreibung: Research assistant (Postdoc/Predoc) (m/f/d), im Projekt ERC Synergy Grant “Taming the European Leviathan”

Das Projekt “Taming the European Leviathan” (ERC Synergy Grant) schreibt folgende Stelle aus: Research assistant (Postdoc / Predoc) (m/f/d), limited to 3 years, Entgeltgruppe E13

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Call for papers: Socialist Governmentality? Health care, technologies of the self and subjectification in European state socialism, 1945- 1990 (9/2023)

The aim of the proposed workshop: To take a closer look at governmentality, not from the perspective of policy makers or the power
apparatus, but by using the example of healthcare in post-1945 Socialist Europe.

The workshop will be held in Berlin on September 13-14, 2023. We plan this to be a fairly small group of people to make the discussions as open and lively as possible. is organized by Dr. Alexa Geisthövel and Laura Hottenrott (both ERC Leviathan) and Prof. Dr. Viola Balz (FOR “normal#verrückt”).

Contact: alexandra.geisthoevel(at)charite.delaura.hottenrott(at)charite.deviola.balz(at)charite.devolker.hess(at)charite.de

Further informations ...


Herbsttagung der Berliner Gesellschaft für Geschichte der Medizin e.V., 25.11.2022, 16:30 bis 17:30 Uhr

Dlie Berliner Gesellschaft lädt herzlich ein zur Herbsttagung mit wissenschaftlichem Programm am Freitag, 25. November 2022,
16.30 bis 17.30 Uhr im Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin, Thielallee 71, 14195 Berlin.

Programm

Die Mitgliederversammlung findet von 15:30 bis 16:30 Uhr statt.


09.2022 | Die Geschichte des "Strahlen-Hörsaals" bei #CharitéHistory, dem Instagram-Kanal der Charité

Unter #CharitéHistory wird Charité-Geschichte auf Instagram erzählt, u.a. von Mitarbeiter:innen unseres Instituts.
In dieser Folge erläutert Thomas Beddies, stellvertretender Direktor des Instituts, die Hintergründe zu dem jahrzehntelang ungenutzten, verfallenen "Strahlen-Hörsaal", nahe der Berliner Mauer gelegen.


08.2022 | Auf Platz 2 der Sachbuch-Bestenliste im August 2022!

Seit Erscheinen im Juni 2022 hat Rainer Herrns umfassende Studie zu Magnus Hirschfelds Institut für Sexualwissenschaft viel Aufmerksamkeit erregt: zahlreiche Rezensionen und Interviews mit Rainer Herrn sind erschienen und jetzt klettert das Buch auf Platz 2 der Sachbuch-Bestenliste im August 2022 - wir gratulieren!

Hier eine Auswahl an Pressestimmen:

Deutschlandfunk Kultur | Frankfurter Allgemeine Zeitung | Der Freitag | Radio eins | the little queer review | Neues Deutschland | SWR 2 | RBB Kultur | WDR5 | taz | Das Parlament | h-soz-kult | pro familia magazin | Marxistische Blätter


30.6.2022 | Seminar "New Thalidomide Stories”

Das Seminar "New Thalidomide Stories” schließt die Veranstaltungsreihe der Risky Hormones Gruppe vor der Sommerpause ab. Zu Gast sind: Ludger Wimmelbücker (Institut für GEschichte der Medizin und Ethik ind er Medizin Charité) zur globalen Vermarktung, Ruth Blue (Thalidomide Society) zu Oral History und der Arbeit mit Betroffenen sowie Francesca deRosa (Princeton/ hybrid) zu Prothesen und Disability. 

Ort: 30.6. 11-13h, Seminarraum Thielallee 71, 14195 Berlin


23.6.2022 | Festakt zum Abschluss der Podcastserie „Erinnerungszeichen“: Ab 18 Uhr wird per Livestream an die jüdischen Mitarbeitenden erinnert, die 1933 das RKI verlassen mussten

Im letzten Jahr hat sich das Museum im RKI mit einem Podcast am bundesweiten Gedenkjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ beteiligt. In monatlich veröffentlichten Episoden wurden die Lebensgeschichten der 12 jüdischen Mitarbeitenden erzählt, die 1933 das RKI verlassen mussten. Dank einer Förderung des BMG konnte Anfang 2022 eine zweisprachige Publikation zu den „Erinnerungszeichen“ veröffentlicht werden: https://erinnerungszeichen-rki.de/

Der abschließende Festakt - mit Vorträgen von Annette Hinz-Wessels und Benjamin Kuntz - kann nun endlich stattfinden: Am Donnerstag, den 23. Juni, wird die Veranstaltung ab 18 Uhr aus dem Hörsaal am Nordufer per Webex-Livestream übertragen: www.rki.de/livestream-erinnerungszeichen 
Eine Teilnahme vor Ort ist aus Kapazitätsgründen leider nur für geladene Gäste möglich.


20.6.2022 | Buchpremiere: "Der Liebe und dem Leid. Das Institut für Sexualwissenschaft von 1919-1933" von Rainer Herrn

Am Montag, den 20.6.2022, um 20:30 Uhr präsentiert Dr. Rainer Herrn seine umfassende Studie über das berühmte Institut von Magnus Hirschfeld: "Der Liebe und dem Leid. Das Institut für Sexualwissenschaft von 1919-1933"

Moderation: Dagmar Wittmers

Eine Veranstaltung des Prinz Eisenherz Buchladens in Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und dem Suhrkamp Verlag
Ort: Prinz Eisenherz Buchladen, Motzstr. 23, 10777 Berlin | Zeit: 20.6.2022, 20:30 Uhr | Eintritt frei


Aktuell zum Nachhören: die Dokumentation des Symposiums "Medizin und Politik" anlässlich des 200. Geburtstags von Rudolf Virchow

Download: Videomitschnitte der Veranstaltung:

Teil 1: Politisches Handeln nach medizinischem Wissen
Teil 2: Zur politischen Dimension wissenschaftlichen Handelns

Das Symosium "Medizin und Politik" fand im Oktober 2021 statt als Kooperationsveranstaltung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Charité – Universitätsmedizin Berlin zum Jahresthema 2021|22 „Die Vermessung des Lebendigen“.


18.6.2022 | Symposium: Künstlerische Zeichnungen in historischen Psychiatrieakten der Charité

Der Verein Außenseiterkunst in Berlin e.V. veranstaltet in Zusammenarbeit
mit der Sammlung Prinzhorn, Heidelberg, ein Symposium zum Thema:
Künstlerische Zeichnungen in historischen Psychiatrieakten der Charité, u.a. mit einem Vortrag von Dr. Rainer Herrn.
Zeit: Samstag, 18.6.2022, von 10:00 bis 16:00 Uhr
Ort: Auditorium der Berlinischen Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, Alte Jakobstraße 124 – 128, 10969 Berlin

nähere Infos


Stellenauschreibung: wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in

Das Forschungsprojekt "Taming the European Leviathan: The Legacy of Post-War Medicine and the Common Good" sucht eine:n engagierte:r Mitarbeiter:in (Prädoc oder Postdoc) mit abgeschlossener geschichts- oder kulturwissenschaftlicher Ausbildung  für folgendes Forschungsthema: die Geschichte des Wettstreits um die Senkung der Neugeborenen-Sterblichkeit (IMR = Infant Mortality Rate) im Nachkriegseuropa.

Bewerbungsschluss: 31.08.2022, Bewerbungsunterlagen bitte an: stefanie.voth(at)charite.de

Nähere Infos


2.5.2022 | Prof. Dr. Susanne Michl als Prodekanin gewählt!

Am 2.5.2022 hat der Fakultätsrat die Prodekan:innen für Forschung sowie Studium und Lehre der Charité neu gewählt.

Als Prodekanin für Studium und Lehre mit lebens- und gesundheitswissenschaftlichem Schwerpunkt wurde Susanne Michl gewählt, der wir ganz herzlich gratulieren und alles Gute für ihr neues Amt wünschen!


6. + 8.5.2022 | Erinnerung an die Ärztin Lucie Adelsberger (1895-1971)

Lucie Adelsberger (1895-1971) war eine niedergelassene Ärztin, die neben ihrer Praxistätigkeit von 1927-1933 am Robert Koch-Institut zu Allergien forschte. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten zunehmend bedrängt und entrechtet, lebte sie von Dezember 1941 bis zu ihrer Deportation im Mai 1943 in dem als „Judenhaus“ ausgewiesenen Haus in der Bleibtreustr. 17.

Am 6. Mai 2022 um 15 Uhr findet die Stolpersteinverlegung für Lucie Adelsberger in der Bleibtreustr. 17 in Berlin statt.

Am 8. Mai 2022, 15-16:00 Uhr, stellt Benjamin Kuntz im Rahmen des "DENKMAL am ORT"-Tages in den Räumen des Marburger Bundes in der Bleibtreustr. 17 seine Biografie über Lucie Adelsberger vor und gibt einen Einblick in die Lebensgeschichte der Ärztin, Wissenschaftlerin und Auschwitzüberlebenden.


4.-6.5.2022 | Workshop "Risky Hormones" mit öffentlicher Keynote "What's at stake in the fake?" mit Sarah Hodges

Der Kick-Off-Workshop des dreijährigen Projektes Risky Hormones (DFG/AHRC, 2021–2024), das die Geschichte hormoneller Schwangerschaftstests in Zusammenarbeit mit Patient:innen und Aktivist:innen untersucht, findet vom 4.-6. Mai 2022 in unserem Institut statt.

Wir laden herzlich ein zur öffentlichen Keynote (im Einstein-Saal der BBAW) mit den beiden PIs, Birgit Nemec und Jesse Olszynko-Gryn, sowie einem Vortrag von Sarah Hodges (KCL): Anmeldung


#CharitéHistory - die Medizingeschichte auf dem Instagram-Kanal der Charité

Unter #CharitéHistory ist seit neuestem Charité-Geschichte auch auf Instagram zu finden, beginnend mit historischen Bildern von Anfang des 20. Jahrhunderts.
Kurz und knapp beantwortet Institutsdirektor Volker Hess Fragen zu unserem Institut, zur Medizingeschichte und zur Charité um 1910.


Medizin und Politik - Symposium 20.10.2021, 10.30 - 16.00 Uhr

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt
Einstein-Saal, Jägerstraße 22–23, 10117 Berlin

Der Eintritt ist frei.
Eine Kooperationsveranstaltung des Jahresthemas 2021|22 „Die Vermessung des Lebendigen“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Videomitschnitte der Veranstaltung:

Teil 1: Politisches Handeln nach medizinischem Wissen 

Teil 2: Zur politischen Dimension wissenschaftlichen Handelns

 


Buchvorstellung „Christian Mentzel (1622-1701) - Leibarzt des Großen Kurfürsten, Botaniker und Sinologe“ 16.09.2021, 19.00 Uhr in 15526 Bad Saarow, Bibliothek, Ulmenstraße 15

Wir laden herzlich ein zur Buchvorstellung „Christian Mentzel (1622-1701) - Leibarzt des Großen Kurfürsten, Botaniker und Sinologe“ am 16.09.2021, 19.00 Uhr in 15526 Bad Saarow, Bibliothek, Ulmenstraße 15.

Christian Mentzel (1622-1701) aus Fürstenwalde/Spree gehörte im 17. Jahrhundert zu den bekanntesten Vertretern deutscher Wissenschaft. Aus Anlass des 400. Geburtstages im kommenden Jahr, würdigt diese umfassende Biografie von „Mentzelianern“ aus Berlin/Brandenburg sein Leben und Werk neu. Neben biografischen Einblicken wird Mentzels vielseitiges Schaffen aus medizinhistorischer, botanischer und sinologischer Sicht vorgestellt.

Autorenteam: Wolf D. Hartmann, Astrid Böger, Stefan Koch, Markus Mollitor, Brigitte Nixdorf, Melanie Scholz, Guido Strohfeldt


Frühjahrs-Versammlung der BGGM am 18.6.2021, 13.30-16 Uhr (Hybridveranstaltung)

Die Berliner Gesellschaft für Geschichte der Medizin e.V. lädt ein zur Mitgliederversammlung mit wissenschaftlichem Programm. Nichtmitglieder können am öffentlichen Teil (ab 14.30 h) gerne teilnehmen. Weiterlesen ....


Einführung Prof. Dr. Birgit Nemec

Prof. Dr. Birgit Nemec erhält im April 2021 offiziell ihre Ernennungsurkunde aus den Händen von Dekan Prof. Dr. Axel Pries.

Birgit Nemec verstärkt das Team unseres Instituts in vielerlei Hinsicht und bereichert es um neue Forschungsschwerpunkte wie Geschichte der Humangenetik und der Reproduktionsmedizin im 20. Jahrhundert, visuelle und materielle Kulturen der Wissenschaften sowie Stadtgeschichte und Gedächtnispolitik.


"Accounting for health" erschienen

Der dritte Konzeptband aus dem ERC-Projekt „What Physicians Know“ ist nun endlich erschienen:

Accounting for health. Calculation, paperwork, and medicine, 1500–2000, edited by Axel C. Hüntelmann and Oliver Falk

ISBN: 978-1-5261-3516-2, Manchester University Press
Series: Social Histories of Medicine


Archivscanner im Einsatz

Das Institut besitzt seit Anfang 2021 einen neuen Archivscanner, mit dem nun fragile historische Dokumente und wertvolle Bücher hochauflösend digitalisiert werden können.

Damit schreitet der Ausbau der digitalen Langzeitarchivierung vom Sammlungs- und Bibliotheksgut der Bibliothek Medical Humanities mit großen Schritten voran.


Oliver Falk mit summa cum laude promoviert

Oliver Falk, wissenschaftlicher Mitarbeiter unseres Instituts, hat seine Dissertation „'Explorers of uncharted seas' - Ärzte, Patienten und medizinisches Wissen am Beispiel der Diabetestherapie 1900-1960" mit summa cum laude abgeschlossen.


Neuererscheinung "Nerven und Krieg. Psychische Mobilisierungs- und Leidenserfahrungen in Deutschland (1900-1939)"

Im Campus-Verlag ist der von Gundula Gahlen mitherausgegebene Band "Nerven und Krieg" erschienen.
Zum Inhalt:
In den deutschen Kriegsdebatten ging es seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts auch um die Frage, welche Belastungen ein zukünftiger Krieg den Nerven der Bevölkerung abverlangen würde. Im Ersten Weltkrieg etablierten sich dann Nervenstärke und Nervenschwäche als häufig benutzte Kampfbegriffe; hinzu kam nun die massenhafte Erfahrung von psychischen Versehrungen und deren Behandlung. Dieser Band lotet das Verhältnis von Nerven und Krieg in der Vor- und Nachkriegszeit des Ersten Weltkriegs erstmals systematisch aus. Er richtet den Blick sowohl auf die zeitgenössischen Nervendiskurse wie auch auf individuelle wie gesellschaftliche psychische Mobilisierungs- und Leidenserfahrungen.

Gundula Gahlen, Ralf Gnosa, Oliver Janz (Hrsg.) , Nerven und Krieg. Psychische Mobilisierungs- und Leidenserfahrungen in Deutschland (1900-1939), Frankfurt a. M. 2020 (= Krieg und Konflikt 10), ISBN 978-3-593-44541-0


Wir trauern um Gerhard Baader

Prof. Dr. phil. Gerhard Baader

Am 14. Juni 2020 ist unser Kollege Prof. Dr. Gerhard Baader, Mitglied des Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin seit 1967, verstorben.

Wir möchten auf folgende Nachrufe hinweisen:

Der Spiegel
Jüdische Allgemeine
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemtismus e.V.
 
Der Standard
ELES-Studienwerk

Andreas Wulf: Ein Leben lang gegen reduktionistische Medizin. Nachruf auf Prof. Gerhard Baader. In: Gesundheit braucht Politik, 2/2020 [Download]


Forschungskolloquium „Außer der Reihe: Medizinhistorische Visiten“: Die Nervenklinik der Charité in der Ära Karl Leonhard 17.2.2020

Wir laden herzlich ein zur nächsten Veranstaltung im Rahmen unseres Forschungskolloquiums „Außer der Reihe: Medizinhistorische Visiten“:

Die Nervenklinik der Charité in der Ära Karl Leonhard

am 17. Februar 2020 von 14.15 Uhr bis 18.00 Uhr

im Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin, Thielallee 71, 14195 Berlin


Workshop „Thalidomide Past and Present" vom 2. bis 3. April 2020

 Vom 2. bis 3. April 2020 richtet Dr. Ludger Wimmelbücker den international ausgerichteten Workshop „Thalidomide Past and Present. Interdisciplinary Perspectives of Research“ im Rahmen seines Forschungsprojektes Geschichte des Arzneimittels Thalidomid (Contergan) aus:
Against the background of the world-wide use of drugs that have known or suspected toxic effects on the un-born, this workshop focuses on the current status of research on thalidomide as an active substance, in a number of different contexts and uses, from the mid-1950s to the present. The workshop will bring together researchers working on various aspects of the drug, and includes contributions from the fields of history, biochemistry, toxicology, human genetics, medical sciences, ethics, and journalism.
Programm


Proseminar "Medizinhistorische Dissertation"

Ein vorbereitendes Informationsgespräch zum nächsten  Proseminar „Medizinhistorische Dissertation“ findet am Dienstag, den 31. März 2020 um 17.30 Uhr im Seminarraum unseres Instituts statt (Thielallee 71, 14195 Berlin, Erdgeschoss).
Wir laden herzlich dazu ein und bitten um Anmeldung (stefanie.voth(at)charite.de).


Was ist Europa? Eine Spurensuche aus Sicht der Medizin - neuer ERC Synergy Grant für die Charité

Das Konstrukt Europa wird immer häufiger infrage gestellt. Was aber hält unsere Staatengemeinschaft zusammen? Ein europäisches Forschungsteam unter Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin sieht in der gemeinsamen Sorge um die Gesundheit der Menschen einen Schlüsselfaktor, um diese Frage zu beantworten. Die Forschenden möchten im Rahmen ihres Projekts „Leviathan“ die Geschichte des Nachkriegs-Europas auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs beleuchten. Dafür erhalten sie vom Europäischen Forschungsrat (ERC) jetzt einen ERC Synergy Grant in Höhe von rund 10 Millionen Euro.

Zusammen mit dem Historiker Prof. Dr. Ulf Schmidt von der University of Kent (Großbritannien), der Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Judit Sándor von der Central European University (Ungarn) und der Anthropologin Prof. Dr. Anelia Kassabova von der Bulgarian Academy of Sciences (Bulgarien) möchte Prof. Volker Hess, Koordinator des Verbundprojektes, untersuchen, wie sich die Medizin und das Gesundheitswesen sowohl in Ost- als auch in Westeuropa zwischen 1945 und 1990 entwickelt haben. „Unser Ziel ist es, jenseits von ideologischen und ökonomischen Gegensätzen die Tradition des Gemeinwohls und der sozialen Verantwortung als eine zentrale Errungenschaft der Nachkriegszeit herauszuarbeiten“, sagt Prof. Hess. „So wollen wir zu einer gemeinschafts- und identitätsbildenden europäischen Geschichte beitragen, die sich der Angst vor Überfremdung und autoritären Tendenzen entgegenstellt.“


Volk Gesundheit Staat - Ausstellung "Gesundheitsämter im Nationalsozialismus"

Hans Bergemann, Dr. Sabine Schleiermacher
Volk Gesundheit Staat - Gesundheitsämter im Nationalsozialismus
Berichte und Dokumente zur Zeitgeschichte 10
Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin/Forschungsschwerpunkt Zeitgeschichte. Berlin 2019

Die Wanderausstellung, präsentiert auf dem 69. Wissenschaftlichen Kongress des BVÖGD (04.-06.April 2019), basiert auf Ergebnissen aus dem Forschungsprojekt "Der Öffentliche Gesundheitsdienst in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Beispiele Thüringen und Württemberg"


"Alles unter einem Dach": 50 Jahre Klinikum Steglitz

Die Festschrift erinnert an die vergangenen 50 Jahre und stellt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Geschichte und Gegenwart des Campus Benjamin Franklin vor.

Andreas Jüttemann
"Alles unter einem Dach"
50 Jahre: Vom Klinikum Steglitz zum Campus Benjamin Franklin der Charité Universitätsmedizin Berlin.
Herausgegeben vom Institut für Geschichte der Medizin
ISBN:  978-3-946438-04-5

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Flyer der Buchpräsentation
Erhältlich ab April am Charité Campus Benjamin Franklin und im Buchhandel (14,95 EUR)


Veranstaltungsreihe zur Ausstellung "Auf Messers Schneide"

Veranstaltungsreihe zur Ausstellung "Auf Messers Schneide. Der Chirurg Ferdinand Sauerbruch zwischen Medizin und Mythos" im Medizinhistorischen Museum der Charité
(mit einigen Vorträgen von Mitarbeitern des Instituts)


Bundesverdienstkreuz an Prof. Dr. phil. Gerhard Baader

Prof. Dr. phil. Gerhard Baader

Bereits am 14.9.2018 überreichte die Berliner Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat an Prof. Dr. Gerhard Baader (Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin) das Bundesverdienstkreuz. Er wird für sein Engagement für die Aufarbeitung der Rolle der Medizin im Nationalsozialismus geehrt.

"Professor Baader war entscheidend daran beteiligt, die Ende der 70er Jahre in der bundesdeutschen Gesellschaft noch sehr kontroverse Auseinandersetzung mit der Rolle der Medizin im Nationalsozialismus zum Thema des 1. Gesundheitstages zu machen und das Thema so in die akademische Lehre und Forschung hineingetragen. Daraus ist ein intensives und vor allem nachhaltiges akademisches wie außerakademisches Engagement erwachsen."
Aus der Pressemitteilung vom 14.9.2018 (https://www.berlin.de/sen/gpg/service/presse/2018/pressemitteilung.739343.php


Gedenkbuch für verfolgte Ärzte und Ärztinnen im Öffentlichen Gesundheitswesen erschienen

Auf der Grundlage des "Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" vom 7. April 1933 wurden jüdische und politisch missliebige Ärztinnen und Ärzte aus dem staatlichen und kommunalen Gesundheitswesen entfernt.
Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Historischen Kommission zu Berlin wurden von Susanne Doetz und Christoph Kopke die Schicksale der verfolgten Ärztinnen und Ärzte im städtischen Gesundheitswesen Berlins umfangreich recherchiert und in dem jetzt erschienenen Gedenkbuch „und dürfen das Krankenhaus nicht mehr betreten“. Der Ausschluss jüdischer und politisch unerwünschter Ärzte und Ärztinnen aus dem Berliner städtischen Gesundheitswesen 1933–1945 publiziert.

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