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Object-Based Teaching and Learning

Lehre mit Archivalien und Objekten aus der Bibliothek & Sammlung Medical Humanities

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Lehren und Lernen mit historischen Objekten

Historische Objekte und Dokumente eröffnen besondere Zugänge zum Verständnis der Entwicklung von Wissenschaft, Forschung und akademischer Lehre. Im Rahmen des Ansatzes Object-Based Teaching and Learning werden Materialien aus Bibliothek & Sammlung Medical Humanities (BSMH) am Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin nicht nur gezeigt, sondern aktiv in die Lehre einbezogen. Studierende erhalten so die Möglichkeit, Fachinhalte auf einer anderen, erfahrungsnahen Ebene zu erschließen.

Die BSMH stellt eine umfangreiche Fachbibliothek und Sammlung mit ausgewählten Beständen für die Lehre bereit und unterstützt damit die Aufgabe der Charité als eine zentrale Ausbildungsstätte für medizinisches Fachpersonal. Archivalien, Akten und Spezialliteratur kommen in den Studiengängen der Humanmedizin, der Pflege- und Gesundheitswissenschaften sowie der Hebammenwissenschaft und in interdisziplinären Seminaren in Kooperation mit Berliner Hochschulpartnern zum Einsatz.

Anthropologische Lehre in der DDR: Kritische Erschließung der Lehrbildsammlung Hans Grimms – digitale Methoden, historische Kontexte, ethische Fragen

BUA X-Student Research Group SoSe 2026

Erstes Treffen:
Wann: Freitag 17. April 2026 10:00 - 12:00 Uh. 
Wo: Charité Campus Mitte (CCM), Virchowweg 24, Raum 123

Bei Interesse an dieser Research Group, mailen Sie und kommen zum ersten Termin.
Nach der Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit, sich verbindlich auf die Teilnehmerliste setzen zu lassen.

Weitere Termine entnehmen Sie dem Programm
Dozentin: Carolin Pommert

Weiterführende Links:

StuROPX der Berlin University Alliance

Meldung auf Campusnet der Charité

Das Seminar erschließt die bislang unerforschte Lehrbildsammlung des Anthropologen Hans Grimm (1955–1975) mit rund 6.000 Kleinbilddias aus der Sammlung Medical Humanities. Anhand der teilweise digitalisierten Lehrbildsammlung Grimms, zugehöriger Archivalien und Publikationen werden historische Kontexte, ethische Fragen und digitale Methoden der Sammlungserschließung untersucht. Wir arbeiten interdisziplinär – historisch-analytisch, inhaltlich. Zielgruppe sind Studierende u. a. der Geschichtswissenschaften, Ethnologie, Digital Humanities und Data Science mit Interesse an historischen Quellen, ethischer Reflexion und digitaler Forschung. Die Research Group ist offen für Promovierende der Charité.

Förderung Digitalisierung der Lehrbildsammlung Hans Grimms: https://berlin-university-collections.de/projects/anthropologische-lehrbildsammlung

 

FR: 17.04. 10-12 Uhr

Charité Campus Mitte (CCM), Virchowweg 24, Raum 123

Kick-Off

Hinführung zum Thema & Rundgang durch das BMM

FR: 08.05 10-16 Uhr

FU Campus, Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin, Thielallee 71

Bestands-kontextualisierung

Sammlungsbestand & Literatur; Gastvortrag von Susanne Doetz (TU Dresden): Zu Hans Grimm

SA: 09.05 10-16 Uhr

Charité Campus Mitte (CCM) Virchowweg 24, Raum 105

Digitalisierung, Metadaten und KI

Diskussion zu Digitalisierung und Erschließung historischer Dokumente

FR: 29.05. 10-16 Uhr

Museum für Fotografie Jebensstraße 2, 10623 Berlin

Ethische Aspekte, Präsentation & Zugänglichkeit

Fotografie Museum: Inside Archives / Reclaiming Nuba Images

SA: 30.05. 10-16 Uhr

Charité Campus Mitte (CCM) Virchowweg 9, Raum 401

Workshop, Museumsbesuch

Arbeit an den Forschungsprojekten; Besuch Deutsches Historisches Museum: Objekte. Geschichte. Geschichten.

FR: 03.07. 10-14 Uhr

Charité Campus Mitte (CCM) Virchowweg 24, Raum 105

Workshop

Austausch zu Forschungsprojekten

FR: 17.07. 10-14 Uhr

Charité Campus Mitte (CCM), Medizinhistorisches Museum, Virchowkabinet

Vorstellung der Projektergebnisse

 


Medizingeschichte im Comic

  • Bild /

Im Wintersemester 2025 haben Studierende der Universität der Künste (Klasse Illustration) im Rahmen des Seminars „Gesundheit, Krankheit, Medizin – Wissensvermittlung durch Grafik, Comic und Illustration“ von Prof. Henning Wagenbreth zusammen mit Illustrator Jakob Hinrichs und der Leiterin der BSMH Carolin Pommert anhand von Literatur und Dokumenten aus unserer Sammlung Medical Humanities Medizingeschichte im Comic erzählt. Die Themen reichten von der mittelalterlichen "Viersäftelehre" über heutige "Frauenmilchsammelstellen" bis zu "Standardizing Sex" im 20. Jahrhundert.

Zum Abschluss des Semesters wurden die entstandenen Arbeiten bei einem Rundgang im Medienhaus und zur Langen Nacht der Wissenschaften am 06. Juni 2026 in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité gezeigt. Sie werden auch online präsentiert: https://ausstellungen.berlin-university-collections.de/va/medizingeschichte-im-comic.


Medienarchiv: Geschichte und Sammlungen des Lehrfilms in Berlin

Institut für Kulturwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin, WS 25/26

Dozentinnen: Dr. Kerrin v. Engelhardt (Historische Erziehungswissenschaft, Martin-Luther-universität Halle-Wittenberg), Carolin Pommert

Semesterapparat und Computer für die Sichtung der Filme steht Ihnen in der Bibliothek & Sammlung Medical Humanities bereit:

Bibliothek & Sammlung Medical Humanities
Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin
Charité – Universitätsmedizin Berlin, Thielallee 71, 14195 Berlin-Dahlem

! Öffnungszeiten !: Mo, Do: 10 – 14 Uhr | Di, Mi: 10 – 16 Uhr, außerhalb der Öffnungszeiten nach Rücksprache mit carolin.pommert(at)charite.de

Wo finden sich Lehrfilme in Berlin, wie können diese gesichtet werden und noch wichtiger: wie können sie für die wissenschaftliche Arbeit verwendet werden? Diesen Fragen wird in der Veranstaltung nachgegangen. Im Fokus steht dabei der Film als Quelle für historische Fragestellungen. Neben Ansätzen zur Filmanalyse und zur historischen Kontextualisierung werden im Proseminar auch Fragen der Archivierung und Konservierung von Filmmaterial behandelt. Es sind mehrere Exkursionen vorgesehen.

Das Seminar möchte als Tandemseminar gezielt sowohl theoretische als auch praktische Fragestellungen im Umgang mit Lehrfilmen diskutieren. Dazu werden nach theoretisch einführenden Sitzungen im Seminarraum verschiedene Orte des Lehrfilms in Berlin besucht, um gemeinsam den aktuellen Umgang mit diesem aus dem Gebrauch geratenen Medieninhalten und Medienträgern kennenzulernen. In den einzelnen Sitzungen werden die Studierenden nicht nur an die Geschichte und Sammlung des Lehrfilms in Berlin herangeführt, sondern lernen auch, wie man systematisch mit Film als historischer Quelle umgeht kann. Sie erfahren, wie Film durch Datenbanken und Metadatenerfassung zugänglich gemacht wird und welche konservatorischen Maßnahmen zu seiner Erhaltung notwendig sind.

In den letzten zwei Sitzungen fokussiert sich das Seminar auf die Arbeit in Gruppen. Die Studierenden suchen sich in zweier bis vierer Gruppen während der ersten Sitzung ein Filmbeispiel aus einer Berliner Sammlung aus, zu dem sie im Laufe des Semesters recherchieren. Ziel des Seminars ist es, das gewählte Filmbeispiel zu kontextualisieren, als historische Quelle einzuordnen sowie Fragen der Konservierung und Zugänglichkeit zu erörtern. Vorbereitend werden die Beispiele als Digitalisate auf Moodle oder einer ähnlichen Plattform den Studierenden zur Verfügung gestellt.

Seminarleistung:

Wählen Sie einen der vorgeschlagenen Filme aus und setzen Sie sich in Gruppenarbeit (3-4 Personen) im Laufe des Seminars auseinander. Erarbeiten Sie einzeln bis zum 29.01.2026 einen Objekttext zu dem jeweiligen Film nach Vorlage und ausgehändigtem Fragenkatalog (Korrekturen bis 28.02.2026). Dieser bildet die Grundlage für die entstehende Seminarhomepage (Publikation März 2026). In der abschließenden Sitzung am 13.02.2026 stellen Sie in der Gruppe den bearbeitenden Film vor (Dauer Präsentation 20 min, zusätzl. 10 min Screening ausgewählter Szenen und anschließender Diskussion). Die Texte und Präsentationen können auf Deutsch und/oder Englisch verfasst/gehalten werden.

 

FR: 17.10. 10-14 Uhr

HU Institut für Kulturwissenschaft, Georgenstr. 47

Hinführung zum Thema: Geschichte des Lehrfilms und seiner Institutionen

FR: 16.01. 10-16 Uhr

Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF), Warschauer Str. 34

Schulische Unterrichtsfilme: Einleitung zur Recherche in Bibliotheken - Über das Institut für Film, Bild und Ton (IFBT) der DDR - Einblick in Literatur zum pädagogischen Einsatz von Unterrichtsfilmen - Zu Filmportalen und Datenbanken

SA: 17.01. 10-16 Uhr

HTW Berlin, Studiengang Konservierung/Restaurierung/Grabungstechnik Wilhelminhofstr. 75A, Gebäude A

Hochschulfilme: Zum Medienarchiv der HTW - Materialgeschichte zum Film - Konservatorische und restauratorische Aspekte zum Umgang mit Film - Gruppendiskussion: Good and Bad Examples von Datenbanken : wie soll unsere Internetseite aussehen?

SA: 17.01. 10-16 Uhr

Sammlung Medical Humanities, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Medizinische Lehrfilme: Fragen der Bestandserschließung, Inhaltsbeschreibung, historische Einordnung des Inhalts, Metadaten, Normdatenverzeichnisse

Bis 29.01.

Objekttexte einreichen

 

FR: 30.01. 10-16 Uhr

Landesarchiv Berlin, Seminarraum, Eichborndamm 115/121 D

Populärwissenschaftliche Filme: Zum Arbeiten im Archiv - Über den UNESCO Film: Berlin Wall, 1961 - Gruppenarbeit: Was erzählen uns die verschiedenen historischen Dokumente?

SA: 31.01. 10-16 Uhr

Sammlung Medical Humanities, Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin, Charité, FU-Campus Dahlem, Thielallee 71

Medizinische Lehrfilme: Zur Sammlung Medical Humanities - Bestandserschließung am Bsp. der historischen Medizinfilmsammlung der Charité - Zur Akademie für Ärztliche Fortbildung der DDR - Personenschutzrecht und Umgang mit sensiblen Daten - Gruppendiskussion

FR: 13.02. 10-14 Uhr

Institut für Kulturwissenschaft, Georgenstr. 47

Präsentation und Abschlussdiskussion (Präsentation 20 min, zusätzl. 10 min Screening ausgewählter Szenen und anschließender Diskussion)

Bis 28.02.

Abgabe Objekttexte und Anlagen mit Creditlines

 

15.03.

Korrektur der Objekttexte zurück für Freigabe für Publikation

 

Bis Ende März

Erstellen der Homepage: Geschichte und Sammlungen des Lehrfilms in Berlin

 

Modul P11: S Historische und ethische Grundlagen der Pflege und Pflegeberufe: Historische und ethische Grundlagen der Pflege und Pflegeberufe (01 - 12)

Im Seminar werden spezielle Objekte aus der Sammlung Medical Humanities sowie Objekte des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité in die Lehre mit einbezogen. Anhand der historischen Unterlagen soll die Entwicklung der medizinischen Praktiken erarbeitet werden.

Dozent: Tillmann Taape

Charité - Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft 


Propädeutische Übung zu Quellen zur Geschichte der Krankenpflege

Geschichtsstudierende der Universität Potsdam (2.-4. Semester) recherchierten und erarbeiteten unter der Leitung von Anja M. Hamann in Bibliothek & Sammlung nach speziellen Beständen zur Pflege.

Dozentin: Anja M. Hamann, Universität Potsdam, Brandenburgisch-Preußische Geschichte
SoSe 24

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Seminar zur Patientenakte des „Ingenieur von Tarden“

In Kooperation mit dem Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité erarbeitete Dr. phil. Céline Kaiser mit Studierenden der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg künstlerische Konzepte zum Umgang mit der vorliegenden Patientenakte aus dem Historischen Psychiatriearchiv der Charité. An einem Tag besuchte die Studierendengruppe die Sammlung und arbeitete mit den historischen Dokumenten. Die Akte diente als Grundlage für die Ausstellung „Erfindungswahn! Das Segelluftschiff des „Ingenieur von Tarden“ am BMM.
 

Dozentin: Dr. phil. Céline Kaiser, Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg
WS 24/25