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Prof. Dr. Susanne Michl

Juniorprofessorin für Medical Humanities und Medizinethik

Charité – Universitätsmedizin Berlin
Thielallee 71
14195 Berlin

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Expertise

Susanne Michl arbeitet seit 2017 als Juniorprofessorin für Medizinethik und Medical Humanities am Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin. Sie ist Vorsitzende des Klinischen Ethikkomitees und Leiterin der Fachgruppe Ethikberatung. In ihren Forschungen beschäftigt sie sich mit Konzepte von Individualisierung und Datafizierung in der Medizin, der Narrativen Medizin und Klinischer Ethik.

Aktuelle Projekte

DFG Graduiertenkolleg „Life Sciences. Life Writing. Grenzerfahrungen menschlichen Lebens zwischen biomedizinischer Erklärung und lebensweltlicher Erfahrung“

BMBF-Projekt MINIMAKI KI-Unterstützung in der minimal-invasiven Herzklappenchirurgie (Prof. Anja Hennemuth), Teilprojekt „Ethische und technische Integrationsaspekte einer KI-Unterstützung in der minimal-invasiven Herzklappenchirurgie“ (Bearbeiterin: Sabine Wiegmann)

Data and stories in digital healthcare, Workshop der Volkswagen-Stiftung

Forschungsschwerpunkte

  • Individualisierung und Datafizierung in der Medizin
  • Narrative Medizin
  • Klinische Ethik
  • Lehrforschung: Kompetenzorientierte Lehre

Ausgewählte Publikationen

Eichinger T, Michl S (angenommen, erscheint Herbst 2022): Kompetenzorientierte Ethik-Lehre in Medizin und anderen Gesundheitsberufen. Ethik in der Medizin (Springer Verlag)

Michl S, Beddies T, Bonah C (Hg) (2019): Zwangsversetzt. Vom Elsass an die Berliner Charité. Die Aufzeichnungen des Chirurgen Adolphe Jung, 1940-1945, Schwabe Verlag Berlin.

Fischer T, Michl S u.a. (Hg.) (2015): Individualized Medicine. Ethical, Economical and Historical Perspectives, Springer: Heidelberg u.a.

Michl S (2020), Wissen in Bewegung. Medical Humanities – Potenziale und Fallstricke eines umbrella term, in: Nach Feierabend. Zürcher Jahrbuch für Wissenschaftsgeschichte 15: 189-205.

Wohlmann, A., Michl, S. The gains of reduction in translational processes: illness blogs and clinical-ethics cases, in: Palgrave Commun 6, 109 (2020). doi.org/10.1057/s41599-020-0477-5

Michl S, Wohlmann A (2019), “’Hooked up to that damn machine:’ Working with Metaphors in Clinical-Ethical Cases.”, in: Clinical Ethics, 14(2): 80–86. DOI: 10.1177/1477750919851064


Lebenslauf Prof. Dr. Susanne Michl

Susanne Michl studierte an der Université de Provence, Aix/Marseille und an der Eberhard Karls-Universität Tübingen Neuere Geschichte und französische Sprach- und Literaturwissenschaft. Ihre Promotionsarbeit schrieb sie über deutsche und französische Ärzte im Ersten Weltkrieg. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Instituten für Geschichte und Ethik der Medizin an verschiedenen Universitätsklinika (Tübingen, Greifswald und Mainz) sowie am Max Planck-Institut für Bildungsforschung (Berlin) in der Forschungsgruppe „Geschichte der Gefühle“). An der Abteilung für Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Göttingen hat sie den Lehrstuhl von Prof. Claudia Wiesemann vertreten.
Seit 2017 ist sie Juniorprofessorin für Medizinethik und Medical Humanities an der Charité. Sie ist Vorsitzende des Klinischen Ethikkomitees und Leiterin der Fachgruppe Ethikberatung (https://intranet.charite.de/ethik/startseite/).

Sie war in verschiedenen Forschungsverbünden tätig, so etwa im Konsortium des GANI_MED Projekts an der Universitätsmedizin Greifswald (Greifswald Approach to Individualized Medicine) und im Graduiertenkolleg an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz „Life Sciences, life writing. Grenzerfahrungen menschlichen Lebens zwischen biomedizinischer Erklärung und lebensweltlicher Erfahrung“. Susanne Michl ist Vorsitzende der Ethikkommission für sicherheitsrelevante Forschung von Charité und Freie Universität sowie stellvertretendes Mitglied der Gendiagnostikkommission. Federführend hat sie den Kompetenzbereich „Professionelles Handeln. Ethik, Geschichte und Recht“ des Nationalen Kompetenz-basierten Lernzielkatalogs der Medizin (NKLM) im Reformprozess Medizinstudium 2020 gestaltet.



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