Johannes Kassar

wiss. Mitarbeiter

Charité – Universitätsmedizin Berlin
Thielallee 71
14195 Berlin

Sie befinden sich hier:

Expertise

Johannes Kassar ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter im ERC-Forschungsprojekt "Ways of writing. How Physicians know, 1550-1950" des Instituts für Geschichte der Medizin tätig. 

Sein Forschungsthema ist die "Historische Epistemologie der Psychiatrie. Experimentieren, Beobachten und Schreiben in der Berliner forensischen und klinischen Psychiatrie (1890-1920)".

Er arbeitet zur Zeit an seiner Dissertation zur Wissenschaftsgeschichte dissoziativer Seelenstörungen an der Universität Konstanz (Supervisors: Bernhard Kleeberg and Peter Berz)


Weitere Informationen

Vorträge + Publikationen (Auswahl)

Herausgeberschaften
Zusammen mit Sophie Ledebur,  Rainer Herrn, Alexander Friedland, Special Issue: Thmenheft "Bühnen des Wahnsinns. Inszenierungen psychischer Alterität". Berichte zur Wissenschaftsgeschichte (37) 2014
Publikationen
Urbane Spielwiese und multifunktionale Stadtlandschaft. Für eine praxisorientierte Lektüre des Denkmals für die ermordeten Juden in Berlin. In: Dieter A. Binder, Eduard Staudinger, Helmut Konrad (Hg.): Die Erzählung der Landschaft, Wien 2010, S. 177-195.
Die Zitterkurve und der Dämmerzustand. Zur Kategorie der verteilten Handlungsmacht. In: Elisabeth Fritz, Rita Rieger, Nils Kasper, Stefan Köchel (Hg.): Kategorien zwischen Denkform, Analysewerkzeug und historischem Diskurs, Heidelberg 2012, S. 277-292
Zusammen mit Sophie Ledebur,  Rainer Herrn, Alexander Friedland:  Einleitung: Bühnen des Wahnsinns. Inszenierungen psychischer Alterität. In: Berichte zur Wissenschaftsgeschichte (37) 2014, S. 303-308.
Ein Fall, zwei Affen, zwei Seelen. Über die psychiatrische Formatierung eines infamen Lebens. In: Cornelius Borck, Armin Schäfer (Hg.): Das psychiatrische Aufschreibesystem. Notieren, Ordnen, Schreiben in der Psychiatrie. Paderborn 2015, S. 95-118
Der transitorische Wahnsinn. Zur Genealogie des epileptischen Dämmerzustandes (1867-1876). In: Beate Binder, Cornelius Borck, Volker Hess (Hg.): Wahnsinnsgefüge. Routinen, Störungen und urbane Räume, 1870-1930 (erscheint 2015 als Bd. 3 der Reihe "Kulturen des Wahnsinns...


Lebenslauf Johannes Kassar

Johannes Kassar ist seit Mitte September 2013 Mitarbeiter im DFG-Projekt "Kulturen des Wahnsinns". Er studierte Geschichte und Kulturwissenschaften in Graz und Wien. Von 2010 bis 2013 war er Stipendiat am Graduiertenkolleg "Das Reale in der Kultur der Moderne" an der Universität Konstanz (Sprecher: Albrecht Koschorke). Seit 2012 ist er assoziiertes Mitglied des Pro-Doc "Das unsichere Wissen in der Literatur. Natur, Recht, Ästhetik. Forschungsmodul: Recht, Forensik und Literatur" am Département de langue et de littérature allmande, Université de Genève. 
Seine Dissertation befasst sich mit der Wissenschaftsgeschichte dissoziativer Seelenstörungen an der Universität Konstanz (Supervisors: Bernhard Kleeberg and Peter Berz)

Seit März 2016 ist Johannes Kassar als wissenschaftlicher Mitarbeiter im ERC-Forschungsprojekt "Ways of writing. How Physicians know, 1550-1950" des Instituts für Geschichte der Medizin tätig mit dem Forschungsthema "Historische Epistemologie der Psychiatrie. Experimentieren, Beobachten und Schreiben in der Berliner forensischen und klinischen Psychiatrie (1890-1920)".


Vernetzung