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Izel Demirbas

Stipendiatin

Charité - Universitätsmedizin Berlin
Thielallee 71
1419 Berlin

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Expertise

Izel Demirbas arbeitet seit 2022 als Gastmitarbeiterin am medizinhistorischen Institut der Charité. Sie ist Doktorandin an der Universität Bern in der Schweiz, im Rahmen des SNF-geförderten Forschungsprojekt namens „Governing by Values? Zur Geschichte der Medizin- und Bioethik in der Schweiz“. In ihrer Forschung befasst sich Izel Demirbas mit der Schaffung ethischer Normen für die medizinische Forschung in der Schweiz, für den Zeitraum von 1969 bis 2014. Außerdem arbeitet sie zur Geschichte der Psychiatrie in der französischen Schweiz und insbesondere an der Geschichte der Patient:innen in der Psychiatrie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert.

Aktuelles Forschungsprojekt

Das aktuelle Forschungsprojekt und Doktorarbeit „Ethische Regelung der medizinischen Forschung in der Schweiz (1969-2014)“ untersucht die Geschichte der Governance der Ethik in der medizinischen Forschung. Es befasst sich mit den thematischen Ethikkommissionen, die von der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften mit dem Ziel gegründet wurden, ethische Richtlinien für die Forschung an Menschen und Tieren zu erarbeiten. In diesem Rahmen untersucht die Doktorarbeit die Mitglieder der Kommissionen und ihre Beziehungen zur Pharmaindustrie sowie zur Politik und Gesellschaft in der Schweiz, insbesondere im Rahmen von Kontroversen.

 

Forschungsschwerpunkte

  • Medizinischer Diskurs über Forschungsethik nach 1960
  • Geschichte der Kontroversen

Ausgewählte Publikationen

Demirbas, I., Fauvel, A., Begert, L. (2021), “When Switzerland was “feminist”: a short history of the feminisation of medicine during the belle époque”, Revue Médicale Suisse 17 (2021), 1246-9

(https://www.revmed.ch/revue-medicale-suisse/2021/revue-medicale-suisse-744-2/quand-la-suisse-etait-feministe-une-petite-histoire-de-la-feminisation-de-la-medecine-a-la-belle-epoque)

Demirbas, I., Fauvel, A., Begert, L. (2019), “Promised land or forbidden land? Switzerland, the ambiguous El Dorado of the first women doctors, 1867–1939”, Revue d'Histoire des Sciences Humaines 35 (2019), 59-96

Demirbas, I. (2017), “Criminocorpus: Browsing through the French History of Crime and Medicine”, Medical History 62 (2017), 152-154


Lebenslauf Izel Demirbas

Izel Demirbas ist diplomierte Historikerin der Universität Lausanne in der Schweiz. Seit 2020 führt sie ihre Doktorarbeit an der Universität Bern unter der Leitung von Prof. Hubert Steinke durch.

Zwischen 2018 und 2020 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut des humanités en médecine (CHUV) in Lausanne im Rahmen des Forschungsprojekts zur Geschichte der medizinischen Einwilligung (Medical Consent) im Kanton Waadt (1950-2010).




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