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Laura Hottenrott

wiss. Mitarbeiterin

Charité - Universitätsmedizin Berlin
Thielallee 71
14195 Berlin

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Expertise

Laura Hottenrott arbeitet seit 2008 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte er Medizin und Ethik in der Medizin der Charité (Drittmittelprojekte), derzeit im ERC-Projektverbund „Taming the European Leviathan: The Legacy of Post-War Medicine and the Common Good“. In ihrer historischen Forschung hat sie sich vor allem mit Spezialheimen der DDR-Jugendhilfe sowie mit der klinischen Arzneimittelforschung in der DDR befasst.

Aktuelles Forschungsprojekt

Das aktuelle Forschungsprojekt „Socialist Testing Grounds – Sex hormones, 1960-1990“ begibt sich auf die Wege ausgewählter Hormonpräparate im RGW-Raum (DDR, Ungarn), um aus dem Blickwinkel der Arzneimittelregulierung die Aushandlungsprozesse zwischen den Beteiligten aus Pharmaindustrie, Wissenschaft, Klinik, Staatlicher Verwaltung, Justiz und Öffentlichkeit vergleichend zu analysieren („balance of power“). Ausgehend von der Annahme, dass die Arzneimittelforschung auch im geteilten Europa keinen hermetischen Wissensraum bildete, eignen sich insbesondere die Sexualhormone, um (1) die Geschichte der Verflechtung (RGW, Ost-West), (2) die Einflussnahme der Körperpolitik auf Forschung und Therapie und (3) die Liminalität der Medikation zwischen „Therapie“ und „Enhancement“ zu untersuchen.

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte 

  • DDR-Heimerziehung
  • DDR-Arzneimittelforschung
  • Oral History

Ausgewählte Publikationen

Hottenrott, Laura (2021) Arzneimittel und klinische Studien. In: Fangerau, H./Dreier-Horning, A/Hess, V./Laudien, K./Rotzoll, M. (Hrsg.) Leid und Unrecht. Kinder und Jugendliche in Behindertenhilfe und Psychiatrie der BRD und DDR 1949 bis 1990, Psychiatrie Verlag, Köln, 216-268.

Hess, Volker, Hottenrott, Laura, Steinkamp, Peter (2016) Testen im Osten. Klinische  Arzneimittelforschung in der DDR, 1961‐1989, be.bra wissenschaft verlag, Berlin.


Lebenslauf Laura Hottenrott

Laura Hottenrott studierte Geschichtswissenschaften mit den Nebenfächern Rechtswissenschaften sowie iberoamerikanische Geschichte an der Universität Bielefeld (M. A. Nov. 2002). Bis 2012 forschte sie an Gedenkstätten zu Lagern und Haftstätten der NS- und Nachkriegszeit sowie zur DDR-Heimerziehung nach '45 (u. a. DIZ Torgau – Stiftung Sächsische Gedenkstätten, 2003-2005). Sie war Co-Kuratorin der Dauerausstellung der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, die im November 2009 eröffnet wurde.

Seit 2008 arbeitet sie im Rahmen von Ausstellungs-, Zeitzeug:innen- und Aufarbeitungsprojekten am medizinhistorischen Institut der Charité („Die Charité zwischen Ost und West“, 2010; „Testen im Osten“, 2016, „GeDenkOrt-Charité“, 2017; „Leid & Unrecht in stationären Einrichtungen“ 2021).



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