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Univ.-Prof. Dr. Birgit Nemec

Professur für Geschichte der Medizin

Charité – Universitätsmedizin Berlin
Thielallee 71
14195 Berlin

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Expertise

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte von Schwangerschaft und Reproduktionsmedizin im 20. Jahrhundert
  • Geschichte der Humangenetik, der genetischen Beratung und der genetischen Diagnostik
  • Visuelle und materielle Kulturen der Wissenschaften im 20. Jahrhundert
  • Geschichte anatomischer Bilder
  • Stadtgeschichte und Gedächtnispolitik

Lebenslauf Univ.-Prof. Dr. Birgit Nemec

Birgit Nemec studierte Geschichte und Cultural Studies in Wien und Rom und war Stipendiatin im Graduiertenprogramm 'The sciences in historical, cultural and philosophical contexts' der Universität Wien sowie Forschungsstipendiatin und Lehrbeauftragte an der Medizinischen Universität Wien. Längere Gastforschungsaufenthalte verbrachte sie am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin, am Department for History and Philosophy of Science der Universität Cambridge und am Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte der Humboldt Universität Berlin. Von 2014 bis 2021 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Heidelberg und Stipendiatin im Brigitte-Schlieben-Lange-Programm. Im April 2021 folgte sie dem Ruf als Professorin für Geschichte der Medizin an die Charité. Seit 2020 ist sie Mitglieder der Jungen Akademie der Wissenschaften.

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen
I: in der Geschichte der Reproduktion,
II: in der Geschichte von Sammlungen, Bildern und Objekten, und
III: in der Geschichte von Politiken des Wissens.
In ihrem ersten Buch (Norm und Reform, Wallstein 2020), untersucht sie die Rolle anatomischer Körperbilder in Kämpfen um Hegemonie, körperliche Norm und gesellschaftliche Reform um 1925. Aktuell interessiert sie sich für die Rolle von Patient/-innen und Aktivist/-innen in der Aushandlung von Wissen, Konzepten und Praktiken in der Neuen Geschichte der Reproduktion. Sie ist Leiterin (PI) der BMBF/DLR-Forschungsgruppe „Risikokinder. Eine Wissenschafts- und Gesellschaftsgeschichte der Schwangerschaft und Reproduktion“. Gemeinsam mit Jesse Olszynko-Gryn (Glasgow) leitet sie das DFG/AHRC Verbundprojekt „Risky Hormones, Pregnant Patients and the Contested Science of Birth Defects: The rise and fall of hormone pregnancy tests, 1950-1980s“.



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