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Dr. PH Benjamin Kuntz

wiss. Mitarbeiter

Charité – Universitätsmedizin Berlin
Thielallee 71
14195 Berlin

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Expertise

Benjamin Kuntz arbeitet seit 2020 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der Charité. Zu Beginn hat er – gefördert durch die Stiftung Oskar-Helene-Heim – eine Biografie über den jüdischen Kinderarzt und Rachitisforscher Kurt Huldschinsky (1883-1940) verfasst.

Seit Juni 2021 leitet er die Geschäftsstelle des Projekts „GeDenkOrt.Charité – Wissenschaft in Verantwortung“. Neben seiner Stelle an der Charité ist Benjamin Kuntz als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Museum am Robert Koch-Institut tätig. Schwerpunkt seiner Forschung sind Biografien jüdischer Mediziner:innen.

Forschungsschwerpunkte

  • Medizin im Nationalsozialismus
  • Public-Health-Geschichte
  • Jüdische Medizingeschichte
  • Pädiatriegeschichte

Ausgewählte Publikationen

Kuntz, B. (2021) Kurt Huldschinsky. „Licht statt Lebertran“ – Mit Höhensonne gegen Rachitis. Jüdische Miniatur Band 282. Hentrich & Hentrich: Leipzig/Berlin.

Kuntz B, Jenss H (2021) Paul-Ehrlich-Schüler und Mitbegründer der Chemotherapie. Zum 150. Geburtstag von Julius Morgenroth (1871–1924). Berliner Ärzt:innen 58 (10): 36-37.

Kuntz, B. (2020) Lucie Adelsberger. Ärztin – Wissenschaftlerin – Chronistin von Auschwitz. Jüdische Miniatur Band 265. Hentrich & Hentrich: Leipzig/Berlin.

Kuntz, B. (2019) Gustav Tugendreich. Kinderarzt – Sozialhygieniker – Pionier im Öffentlichen Gesundheitsdienst. Jüdische Miniatur Band 241. Hentrich & Hentrich: Leipzig/Berlin.

Kuntz, B. / Regneri, G. / Berghöfer, A. / Schmiedebach. H.-P. / Beddies, T. (2019) „Die Medizin ist eine soziale Wissenschaft“ – zum 200. Geburtstag von Salomon Neumann. Deutsche Medizinische Wochenschrift 144 (25): 1789-1794.


Lebenslauf Dr. PH Benjamin Kuntz

Benjamin Kuntz ist Gesundheitswissenschaftler und kam nach seinem an der Universität Bielefeld absolvierten Studium als wissenschaftlicher Mitarbeiter ans Berliner Robert Koch-Institut. Hier war er von 2011 bis 2019 in der Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring tätig, zunächst im Fachgebiet „Gesundheitsberichterstattung“, ab 2015 im Fachgebiet „Soziale Determinanten der Gesundheit“. Während dieser Zeit hat er vor allem zu den Themen Kinder- und Jugendgesundheit, Soziale Ungleichheit und Gesundheit und Tabakepidemiologie geforscht und mehr als 50 Beiträge in Fachzeitschriften publiziert. Dann wechselte er zur Medizingeschichte:

Seit 2019 hat er bereits mehrere Biografien über jüdische Mediziner:innen veröffentlicht. Er ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS), der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) sowie der Berliner Gesellschaft für Geschichte der Medizin.



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