Papertechnology: Wege des ärztlichen Wissens - How physicans know, 1550-1950

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Wie bildet sich ärztliches Wissen (ab)?

 

 

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Wege des ärztlichen Wissens - How physicans know, 1550-1950

Ziel des 5-jährigen Forschungsprojekts zur Geschichte der ärztlichen Aufschreibepraxis ist es, die Bedeutung und Funktion der Papiertechniken am Beispiel der Medizin aufzuzeigen.
Wie formen die alten Techniken aus Stift und Papier das heutige Wissen – und unsere moderne Welt? Heute kommen im Labor und am Krankenbett, im Unterricht und in der Forschung zunehmend elektronische Aufzeichnungstechniken und digitale Medien zum Einsatz. Papier verschwindet.
Aus dieser Perspektive einer longue duree konzentrieren wir uns auf die historischen Wege des ärztlichen Wissens im Zeitraum von 1550 bis 1950. Damit eröffnet das Forschungsvorhaben einen neuen, umfassenden historischen Zugang zu etwas, das wir eher als "Gesellschaftswissen" denn als "Sozialgeschichte des Wissens" (Burke 2000) begreifen: die Geschichte der Wissensgesellschaft.

Forschungsgegenstand sind frühneuzeitliche Observationen und moderne Krankenakten, Lepraschauzettel und Impfbescheinigungen, forensische Gutachten und fachärztliche Expertisen – kurzum das ganze Spektrum der ärztlichen Beobachtung.

Projektinfos

Leitung:
Prof. Dr. Volker Hess | Dr. Andrew Mendelsohn

MitarbeiterInnen:
Oliver Falk | Dr. Alexa Geisthövel | Dr. Axel Hüntelmann | Johannes Kassar | Dr. Saskia Klerk

frühere MitarbeiterInnen:
Prof. Alix Cooper | Dr. Laura Di Giammatteo | Dr. Ruth Schilling

Laufzeit: 2012 - 2017
Förderung: ERC